Digitalisierung verändert die Planungsbranche fundamental — Baugenehmigungsverfahren werden digital, BIM-Daten fließen zwischen Planern und Behörden, Projektdaten werden in der Cloud geteilt. Dabei verarbeiten Ingenieur- und Architekturbüros regelmäßig personenbezogene Daten — von Bauherren, Mitarbeitenden, Nachbarn und Behörden.
Typische Datenschutzthemen in Planungsbüros
- Digitales Baugenehmigungsverfahren: Das Onlinezugangsgesetz treibt die Digitalisierung voran. Personenbezogene Daten von Bauherren und Planungsbeteiligten müssen dabei sicher übermittelt und gespeichert werden.
- Cloud-Kollaboration: BIM-Plattformen und CAD-Clouds verarbeiten Projektdaten — häufig bei US-amerikanischen Anbietern mit Drittlandtransfer-Problematik.
- Auftraggeber- und Lieferantendaten: Namen, Adressen und Vertragsdetails von Bauherren und Subunternehmern unterliegen der DSGVO.
- Berufsrechtliche Aufbewahrungspflichten: Planungsunterlagen müssen nach Kammervorgaben aufbewahrt werden — das muss mit Datenschutzfristen in Einklang gebracht werden.
Was Planungsbüros konkret tun müssen
- Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten (VVT) erstellen
- AVV mit Cloud-Anbietern und digitalen Planungstools prüfen und abschließen
- Löschkonzept für Projektdaten und Bewerbungsunterlagen erstellen
- Mitarbeitende zu sicherem Umgang mit Projektdaten schulen
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